ZHdK | BA Major Game Design | Game Visuals IV | 2026 | Zusammen mit Lina Schembri, Andi Wille und unter Mitarbeit von Sara Hug
Project Lumière (2026) ist ein achtminütiger Walkthrough aus der Egoperspektive durch ein verlassenes Kino in einem fiktiven, atmosphärischen Videospiel. Die Reise beginnt im Keller, der an ein Filmarchiv erinnert, führt über einen Aufzug mit Blick auf das Foyer zum Vorführraum und schliesslich zum Kinosaal. Am Ende tritt der Spielende durch die Leinwand und wird zum Zürcher Hauptbahnhof um 1910 teleportiert.
Das Kino als Schwellenraum: Während das Spiel mit unterschiedlichen Realitätsebenen und anachronistischen Zeitschichten spielt, begegnet der Spielende zahlreichen Anspielungen auf die Geschichte des Films. Im Zentrum steht jedoch das Motiv des einfahrenden Zuges aus dem berühmten Lumière-Film L’Arrivée d’un train en gare de La Ciotat, das nicht nur zitiert, sondern als irritierendes und beinahe traumartiges Erlebnis erfahrbar gemacht wird.
Project Lumière (2026) | Screenshots​​​​​​​
Beim Project Lumière (2026) lag der der Fokus auf Environment Design und Spatial Experience. Mein künstlerischer Beitrag umfasste insbesondere die Konzeption des Projekts, das Blockout sämtlicher Räume, die 3D-Modellierung von Environments und Interiors – insbesondere des Foyers und des Bahnhofs – sowie die atmosphärische Inszenierung der Räume durch volumetrische Effekte, Shader und eine vom Chiaroscuro inspirierte Lichtgestaltung in Unity.
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